Mittwoch, 23. Oktober 2013

Samstag, 25. Mai 2013

Samstag, 4. Mai 2013

"Der Mensch lebt gern in Hafenstädten, denn jedes einlaufende Schiff riecht nach überstandenen Abenteuern, und jedes auslaufende Schiff birgt ein Versprechen. Aber ich kenne niemanden, der hier jemals rausgefahren wäre, raus aufs Meer und weg in die Welt. Alle gucken den Schiffen immer nur sehnsüchtig hinterher. Doch was nutzt das Tor zur Welt, wenn keiner durchgeht?"


T. Hanekamp



ich bin nur noch einen Schritt entfernt... einen Augenblick.



 

Donnerstag, 2. Mai 2013

Anspannung...

Mein Leben geht voran... irgendwie.
Ich werde am Wochenende an einem Workshop für Absolventen meines Studienganges teilnehmen. Es geht um Selbstständigkeit und freie Mitarbeit... ich freue mich darauf und bin neugierig.
Zu diesem Workshop bin ich durch mein zukünftiges Mitarbeitsbüro gekommen.. Mitarbeitsbüro klingt komisch, ist es auch. Denn diese Mitarbeit ist eine Mischung aus Praktikum, freier Mitarbeit und Verbandsarbeit. Ich weiß nicht was mich erwartet, aber Frau B. war mir sofort sympathisch. Ich tu das jetzt einfach und ich fühl mich gut dabei.. und ich bewege mich .. und und und und.. zuviele unds.
Lächelnd stell ich fest: das Exil wird vorrübergehend (ich hoffe für immer!!!) verlassen. 
Eine weitere Sache.. ich ziehe zu meiner Cousine und darf ein Zimmer ihrer Wohnung (ihr Verlobter wohnt auch da... ) erstmal mein Eigen nennen... und ich dachte die WG-Zeiten liegen hinter mir. *schmunzel*
Dennoch bin ich sehr, sehr froh das mir Asyl gewährt wird und wünsche mir, das das Zusammenleben funktioniert!

Irgendwie geht jetzt alles ganz schnell... und dennoch fühle ich mich wie gelähmt. Ich muss meine Taschen zuende packen und ich brauche Stunden dafür. Mein Zug fährt bald, lege die letzten Dinge in den Koffer, atme tief durch und streiche die Punkte auf meiner To-Do-Liste ab... außer einem .. meine Hoffnung, die reist im Herzen mit.





Ich glaube, ich hab etwas Angst.

Dienstag, 9. April 2013

Verträumte Verplanerin

Die Menschen haben oft einen verschleierten Blick auf die Dinge und verpassen den entscheidenden Augenblick. Den Augenblick, der alles hätte verändern können.

H. Moody


Es ist nachts und Samstag ist nun 3 Tage her ... 3 Tage die mein Leben verrückterweise etwas auf den Kopf gestellt haben, da ich dich Samstagnacht traf. Nein, ich traf dich nicht, du trafst mich und ich verträumte dich. VERDAMMT!
Meine Begleiter an diesem Abend, fragten mich nach unserem Zusammentreffen, was mit mir los sei, denn ich habe jede Offensichtichkeit deinerseits ignoriert und werde zu guter letzt damit bestraft, dass du als verschwomme Figur im Kopf zurück bleibst. ALSO, WAS IST MIT MIR LOS??
Das Gefühl in meinem Bauch sagt mir, dass ich jemanden großartigen verträumt habe.
Also tat ich etwas, dass ich nie von mir gedacht hätte: ich schrieb ein Suchplakat.

"Samstagnacht habe ich verträumte Verplanerin leider nur aus dem Straßenbahnfenster geschaut, anstatt dich anzuschauen und dir ein Lächeln zu schenken. 
Wir waren mit der Straßenbahn 13 Richtung Dresden Kaditz unterwegs. Du warst in Begleitung eines Freundes und deines Rades, ich in der zweier Freunde. Kurz nach halb drei sind wir gemeinsam Station Bürgerstraße ausgestiegen, du fragtest noch ob das jetzt die Station sei. Wir sind die Oschatzer Straße entlang gegangen und dein Freund ist in Hundescheiße getreten, worauf mein loses Mundwerk „definitiv Scheiße“ zum Besten gab. Als dir ein fröhliches „Gute Nacht“ entwich und ich es nur entgegnete, habe ich, nachdem die Haustür hinter mir ins Schloss fiel, erst begriffen dich zu fragen, wer du eigentlich bist. 
Also sympathischer, großer Mann mit den Wuschelhaaren.. darf ich dir ein Lächeln schenken?

Wenn du dich jetzt erkennst (ich glaube du studierst Elektrotechnik und kamst von einer Privatparty) oder den Mann erkennst den ich meine, melde dich bitte unter: vertraeumte.verplanerin.dd@gmail.com"


Dieser Flyer hängt nun in der Oschatzer Straße und an zwei Straßenbahnhaltestellen. Ich glaube ich bin total verrückt! Ich weiß nicht, ob du meine Worte je lesen und dich melden wirst, aber ich hoffe es... denn ich möchte dir so gern ein Lächen schenken.

 


 

 

Dienstag, 2. April 2013






Ich hoffe, das diese Walnuss eine der letzten diesen Winters ist, die ich für unsere Vögel im Garten geknackt hab! Das einzige was derzeit an Frühling erinnert, ist der freudige Gesang der Vögel. Ich schließe die Augen, genieße ihn und lächel.
Somit ein ♥-liches Frühingserwachen, viele wärmende Sonnenstrahlen und ein paar Frühlingsgefühle.

Freitag, 1. März 2013

Im Lauf der Zeit beginnt man..

"Im Lauf der Zeit beginnt man Dinge umzuwerfen, umzudenken auch wenn
tausende Erinnerungen sterben, ich werde manches wegwerfen und
nachdenken verwirrt mich, ich weiß nicht mehr, was seit letztem März passiert ist.."

Chakuza

 

 

 

Wir haben den trübsten Winter seit Wetteraufzeichnung. Perfekt für mein Warteschleifenleben. Die fehlende Sonne vergraut es zur bittersüßen Melancholie. Nunja, es ist wieder März. Der letzte März hat mich in mein Dilemma versetzt.
Ich bin 27 Jahre alt, habe einen Masterabschluss in Landschaftsarchitektur und Regionalentwicklung, bin arbeitslos und durch meine bisher größte Fehlentscheidung im Exil angekommen. Das Exil ist eigentlich die geliebte Heimat, aber wenn aus einem "kurzen" Heimataufenthalt das depressivste Jahr deines Lebens wird, weiß man wie man die Heimat hassen lernt. Dieses Exil bezwängt mich ohne Betäubung. Meine sozialen Kontakte brechen ab, ich bin unselbstständig, komme nicht nicht von A nach B, ich habe keine Berufserfahrung ergo bin auf dem Arbeitsmarkt nicht willkommen und ich zweifel. Die Selbstzweifel halten mich am Boden und mit dem Blick auf das schwarze Nichts schwinden die Perspektiven, die Versuche wieder bunt zu sehen. Aber ich will wieder den Himmel sehen und ohne das mir Modergeruch in die Nase steigt. 

Ich möchte herausfinden, ob das Studierte wirklich das Richtige für mich ist oder ob ich woanders hingehöre. 
Ich möchte wieder die starke, selbstständige Frau sein, die ihr Leben trotz Stress und Rückschlägen meistert. 
Ich möchte mich kreativ ausleben, in allen Bereichen.
Ich möchte glücklich werden. 
Ich möchte die Sonne scheinen sehen.




Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind.

 

Charles Bukowski


Montag, 25. Februar 2013

Warteschleife

-- the only constant in life is change --

 
ich entscheide mich für leben, für Veränderung .. was auch immer das heißt und ich fange jetzt damit an.
Ich stehe in der Warteschleife meines Lebens, doch ich will mehr als nur warten.
Dieser Blog wird meine Dokumentation für einen neuen Lebensabschnitt. Wer daran teilhaben möchte, neugierig ist oder einfach die Gedanken einer jungen Frau lesen will, der ist hiermit herzlich eingeladen.


s.